Zweiter Platz beim O-See-Triathlon in Uelzen

Während die meisten meiner Teamkollegen vom ORTHIM-Triathlon-Team bereits erfolgreich in die Saison gestartet sind und einige Rennen absolviert haben musste mein Einstieg in die Multisportsaison noch warten. Von mangelhafter Saisonplanung über die drei Spitzenplatzierungen am Possen/Kyffhäuser/Harztor bis hin zu mehreren Infekten blieb mir in der ersten Jahreshälfte nichts erspart. Neun Monate nach der 70.3-WM in Australien war es nun mal wieder an der Zeit den Schalter umzulegen!

Eigentlich sollte ich für meinen Trainingskollegen Christian Klöppel als Supporter mit nach Uelzen / Niedersachsen zum O-See-Triathlon reisen, kurzfristig entschied ich mich aber zu einem Formtest auf der Sprintdistanz (500/24/5). Bereits am Samstag zeichnete sich mit starken Wind und teils heftigen Regen ab, dass es wohl ungemütlich wird.

Mit mir standen weitere 140 Athleten am Start. Über das Schwimmen reden wir besser nicht, dass war unterirdisch und muss irgendwann mal nur annähernd klappen wie im Training, als 28. ging es dann für mich aufs Rad. Da bei der 2h vorher gestarteten Mitteldistanz aufgrund des Wetters bereits einige heftige Unfälle passiert sind, ermahnten die Kampfrichter besonders sorgsam zu fahren. Der Kurs war Windanfällig und durch viele Abbiegungen nicht wirklich einfach zu fahren, umso mehr freute ich mich wie gut es lief. Nach und nach machte ich Plätze gut und schob mich mit der zweitschnellsten Radzeit auf den vierten Platz.

Bei den restlichen 5,3km um den See gab es dann nur Harakiri. Mit nur knapp 40 Laufkilometern im Juni war dieser Lauf eine Wundertüte. Dafür klappte es aber ganz gut und ich konnte mit 3:45min./km ordentlich durchlaufen. Mit der schnellsten Laufzeit im Feld konnte ich am Ende noch zwei Plätze gutmachen und das Rennen als zweiter beenden.

Vorab hatte ich mit einem Top-10 Platz geliebäugelt und wenn auch noch nicht alles rund lief stimmt mich dieser zweite Platz sehr zufrieden und gibt mir vor allem neue Motivation. Bis auf das Wetter (wofür ja keiner was kann) empfand ich die Organisation des O-See-Triathlon sehr gut. Für die kommenden Wochen habe ich dann auch mal wieder sowas wie einen Plan…

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