2️⃣0️⃣2️⃣5️⃣ – wie war’s eigentlich?

Zieleinlauf beim Nordhäuser-Triathlon 2025. (Foto: Christoph Keil)

Die kurze Version: 16 Rennen. 6 Gesamtsiege. 7 Podiumsplätze. Eine WM-Qualifikation. Vize-Deutscher Meister. Und zum ersten Mal HYROX.

Klingt rund. War es aber nicht von Anfang an. Denn ehrlich gesagt: Zu Jahresbeginn war die Luft raus. Kein klarer Plan, wenig Motivation, keine echte Vision für die Saison. Ich habe mich eher treiben lassen als strategisch geplant. Trainingspläne? Überschaubar. Ziele? Wenn überhaupt, sehr vage. Aber manchmal ist genau dieses Nicht-Wissen der Startpunkt dafür, dass sich Dinge einfach entwickeln dürfen.

Erstes Ausrufezeichen: Deutsche Meisterschaft Duathlon

Ende März stand die Deutsche Meisterschaft im Duathlon an, hier konnte ich meine Stärken voll ausspielen. Am Ende der Vizemeistertitel in der AK. Ein Ergebnis, das klar gezeigt hat: Da ist noch ordentlich Substanz vorhanden. Und zwar mehr, als ich selbst erwartet hatte.

Starkes Rennen bei der deutschen Duathlonmeisterschaft in Halle.

Triathlon-Saison: spät gestartet, aber voll da

Der Einstieg in die Triathlon-Saison kam spät, dafür umso deutlicher:

🥈 Platz beim Leipziger Triathlon
🥉 Platz beim Nordhäuser Triathlon

Beim Erfurter Triathlon landete ich in einem stark besetzten Feld auf Platz 5. Kein Podium, kein Showeffekt, aber ein extrem ehrliches Rennen. Es hat mir gezeigt, dass ich auch ohne maximalen Trainingsumfang absolut konkurrenzfähig bin. Stabil, kontrolliert, genau da, wo ich sein wollte.

Dass diese Art zu racen nicht jedem gefällt, war absehbar. Aber ich mache meinen Wettkampf, nicht den der anderen. Schlechte Verlierer gehören zum Sport wie Startnummern und Babypuder.

Radsplit beim Nordhäuser Triathlon.

Spontan. Mutig. Erfolgreich: IRONMAN 70.3 Posen

Aus genau diesem Mindset heraus fiel die Entscheidung, kurzentschlossen beim IRONMAN 70.3 in Posen zu starten. Kein großes Tamtam, einfach machen. Das Rennen lief stark, Platz 7 am Ende und plötzlich war sie da: die Qualifikation für die 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza.

Nicht geplant, nicht erwartet, aber genau zehn Jahre nach meiner ersten WM-Teilnahme in Australien fühlt sich das einfach verdammt gut an.

Zieleinlauf beim IRONMAN 70.3 Posen.

Laufen geht immer

Auch bei den regionalen Laufevents konnte ich wieder überzeugen:

🥉 Platz 3 beim Kyffhäuserberglauf (Halbmarathon)
🥈 Platz 2 beim TEAG Legend of Cross Fryheit
🥇 Sieg beim Halbmarathon der Premiere des Hohe-Schrecke-Waldlaufs

Form da. Kopf da. Beine sowieso.

Keine Titelverteidigung aber viel Spaß beim Legend of Cross Fryheit in Bad Frankenhausen.

Finale mit Gänsehaut: HYROX Frankfurt

Zum Abschluss dann noch etwas Neues: HYROX Frankfurt. Intensiv, komplett anders und genau mein Ding. Spoiler: Davon will ich mehr.

Fazit

Rückblickend habe ich deutlich weniger trainiert als in den Jahren zuvor. Aber der Saisonverlauf, die Konstanz und die Resultate sprechen eine klare Sprache. Die Motivation? Die kommt gerade zurück. Schritt für Schritt. Ganz von selbst.

Und jetzt? Jetzt steht eine WM an. Auf geht’s. 🔥


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