
Der Lauf am Possen bei Sondershausen ist alles andere als ein Spaziergang: 20 Kilometer, rund 240 Höhenmeter, anspruchsvolles Profil und größtenteils Waldwege. Genau die Art von Strecke, die dir nichts schenkt und dir gleichzeitig brutal ehrliches Feedback gibt.
Mit einer Zeit von 1:13:13 konnte ich mir erneut einen Podiumsplatz sichern. Was mich dabei fast noch mehr freut: Es war meine schnellste Zeit, die ich je auf diesem Kurs gelaufen bin.
Seit über 10 Jahren bin ich bei solchen Rennen konstant vorne dabei. Klar, gegen reine Lauf-Spezialisten wird es schwer, ganz oben anzugreifen, aber genau deshalb fühlt sich so ein Ergebnis umso besser an. Ich komme aus dem Triathlon, verteile meine Energie auf drei Disziplinen und kann trotzdem regelmäßig ganz vorne mitmischen.
Der Possenlauf war für mich außerdem ein perfekter Formtest. In knapp drei Wochen steht der Hannover Marathon an, und dieses Rennen hat mir gezeigt: Die Richtung stimmt.
Ich bin stolz und gleichzeitig hungrig auf das, was noch kommt.

