
Nach einigen Jahren Pause stand für mich am vergangenen Wochenende mal wieder ein Ligawettkampf für mein altes Team, das Triathlon Nordhausen, auf dem Programm. Austragungsort war Gera, wo in der Regionalliga ein kurzweiliges und spannendes Teamstaffel-Format auf dem Plan stand.
Jeder Athlet absolvierte nacheinander 300 Meter Schwimmen, 6,6 Kilometer Radfahren und 1,6 Kilometer Laufen, bevor der nächste Teamkollege auf die Strecke geschickt wurde. Ich war als dritter Starter unseres Teams an der Reihe.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feld bereits deutlich auseinandergezogen, sodass von Gruppendynamik oder Windschatteneffekten kaum noch etwas übrig war. Die Devise war deshalb einfach: Vollgas von Anfang bis Ende. Also möglichst schnell durch alle drei Disziplinen und keine Zeit liegen lassen.

Am Ende stoppte die Uhr für meinen Abschnitt bei knapp 24 Minuten. Noch wichtiger als die Zeit war allerdings der Spaßfaktor. Es war schön, nach längerer Zeit wieder gemeinsam mit alten und neuen Teamkollegen an einer Startlinie zu stehen und den Teamgedanken des Ligabetriebs zu erleben.
Gleichzeitig kam das Rennen zum perfekten Zeitpunkt. Das kurze und intensive Format eignete sich hervorragend, um Wechselabläufe unter Wettkampfbedingungen zu trainieren und wichtige Routinen für die kommenden Veranstaltungen zu festigen. Gerade im Triathlon sind es oft die kleinen Details, die am Ende über wertvolle Sekunden entscheiden.
Unterm Strich also ein gelungener Ausflug zurück in den Ligabetrieb, mit viel Spaß, hoher Intensität und einer guten Trainingseinheit für die nächsten Herausforderungen der Saison. 💪🏊🚴🏃♂️

