Nach der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza ist es etwas ruhiger geworden. Einen Racebericht gab es bislang nicht einmal, den werde ich aber definitiv noch nachholen. 😉
Zum einen war ich in den vergangenen Wochen beruflich und privat ziemlich viel unterwegs. In den letzten sechs Wochen habe ich gerade einmal eine Handvoll Nächte zu Hause geschlafen. Zum anderen stand für mich schon vor der WM fest, dass ich in diesem Jahr noch einmal das Abenteuer Langdistanz angehen möchte.

Da die Triathlonsaison in Europa im Herbst weitgehend gelaufen ist, standen mit Cozumel in Mexiko im November und dem Oman im Dezember zwei Optionen zur Auswahl. Cozumel wollte ich schon immer einmal machen. Die Entscheidung fiel deshalb relativ leicht: Am 22. November wartet die Langdistanz im mexikanischen Paradies.
Eine gezielte Langdistanzvorbereitung habe ich in diesem Jahr zwar nicht absolviert, ganz ohne Grundlage gehe ich das Projekt aber natürlich nicht an. Im Frühjahr standen im Zuge der Vorbereitung auf den Hannover Marathon, den ich in 2:46 Stunden absolvieren konnte, einige längere Laufeinheiten auf dem Programm. Auch die aktuelle Form scheint zu passen.
Den Oktober nutze ich deshalb gezielt, um in allen drei Disziplinen noch einmal spezifische Reize zu setzen und die Wochenumfänge möglichst hoch zu halten. Viel Zeit bleibt nicht mehr, aber die Motivation stimmt und manchmal ist ein bisschen Unvernunft bekanntlich auch Teil des Plans. 😉
Ich freue mich riesig auf das Rennen in Cozumel, bin zuversichtlich und werde in den kommenden Wochen alles daran setzen in bestmöglicher Verfassung an der Startlinie zu stehen.
Jetzt heißt es trainieren, fokussiert bleiben und das Beste aus den verbleibenden Wochen machen. Der Rest wird sich am Renntag zeigen…

