IRONMAN 70.3 Erkner – Bestzeit aber keine WM-Qualifikation

1900m Swim: 33:21min. | 90km Bike: 2:14h | 21,2km Run: 1:27h
Rank: 12 | Overall Rank: 75 | Participants: 1096

Da ich aus verschiedenen Gründen nicht an meinen beiden Wunschrennen, dem IRONMAN 70.3 Dresden sowie dem 70.3 Gdynia (Polen) teilnehmen konnte, entschied ich mich daher für einen Start bei der Erstaustragung des IRONMAN 70.3 Erkner (Brandenburg). Neben dem Rennen, verbrachten wir das verlängerte Wochenende in Berlin und besuchten Freunde.

Nachdem meine bisherige Saison, zuletzt mit dem Sieg beim Erfurt-Triathlon, gar nicht so schlecht verlief, erhoffte ich mir in Erkner ein solides Rennen.

Beim Schwimmen ordnete ich mich in die Gruppe “25-30 Minuten” ein. Ich schwamm die ersten 500m auch im geplanten Tempo an, fand aber keine passende Gruppe und wurde langsamer. Mit Platz 56 hatte ich die Zielzeit mit 33:21min. zwar ordentlich verfehlt, aber meine starken Disziplinen sollten ja noch kommen.

Die 90km-Radstrecke war bis auf ein paar enge Kurven und 2x 3km Überholverbot super zu fahren. Beim zweiten Überholverbot musste ich deutlich drosseln und verlor etwas Zeit. Insgesamt konnte ich ordentlich einen „abfackeln“ und fuhr mit der drittschnellsten Radzeit (02:14:10h / 40,25km/h / 239W NP) auf den neunten Platz der AK vor. Auf dem Rad macht sich eindeutig bemerkbar, dass ich in den letzten Monaten auf die sinnlose KOM-Jagd bei Strava verzichtet und vernünftig trainiert habe.

Jetzt sollte noch ein schneller, aber kontrollierter Halbmarathon folgen. Die 21km wurden auf drei Runden aufgeteilt, insgesamt ein schöner Laufkurs. Mit vier Minuten pro Kilometer ging es los und es sollte sich bei ca. 3:50 einpendeln. Bereits nach den ersten beiden Kilometern merkte ich aber Krämpfe in den Waden, konnte das Tempo aber noch beibehalten. Ab 15km wurde es aber immer schlimmer und ich musste etwas Tempo rausnehmen. Nach 01:27:16h lief ich dann durch das Ziel. Hier hatte ich mit einer deutlich besseren Zeit gerechnet. Im Nachhinein betrachtet, fehlten mir hier ein paar lange Läufe vorab im Training.

Die Endzeit von 04:20:05h ist auf einer akkurat ausgemessenen Strecke meine neue Bestzeit auf der Mitteldistanz. Der zwölfte Platz hat am Ende aber leider nicht für die 70.3 WM-Qualifikation gereicht. Die Quali für Finnland wäre zwar „nice to have“, aber die Welt geht nun für mich auch nicht unter. Auch wenn es sicher immer Kleinigkeiten gibt, die ich evtl. hätte besser machen können, bin ich mit meiner Leistung in Erkner sehr zufrieden.

Das war dann in dieser Altersklasse wohl mein letztes Rennen, ab nächstes Jahr rutsche ich in die neue AK. Dass es mit zunehmenden Alter nicht zwangsläufig schlechter oder langsamer wird, zeigen die Resultate aus den höheren AKs. Da waren in Erkner noch einige Teilnehmer schneller als ich ;-). Außerdem stellte ich in diesem Jahr über die Sprint-, die olympische sowie jetzt auf der Halbdistanz neue persönliche Bestzeiten auf. Meine Motivation ist groß und ich werde weiter Gas geben.

Für die neue Saison habe ich schon ein paar Ideen. Lasst euch überraschen…


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