Raceweek – IRONMAN Mallorca!

Fast ein Jahr nachdem ich mich beim IRONMAN Mallorca angemeldet habe, ist es am Samstag nun endlich soweit. Eigentlich sollte dieses Event ja bereits am 15. Mai stattfinden und meine Trainingsblöcke waren seit November 2020 genau auf dieses Datum eingestellt. Gerade in den Wintermonaten hatte ich beim Radfahren und Laufen teils unglaubliche Umfänge und meine Form war so gut wie noch nie. Ich habe jedes einzelne Training sehr ernst genommen und auch im regenerativen sowie athletischen Bereich sehr diszipliniert „gearbeitet“.

Archivbild IRONMAN 70.3 Mallorca 2015

Dann kam meine Verletzung am Schienbein, welche am Ende zum Glück doch nicht so schlimm war wie erwartet. Trotzdem musste ich sieben Wochen Laufpause einlegen. Aufgrund der Pandemie folgte dann die Absage bzw. Verschiebung des Rennens auf Oktober und die Motivation war erstmal eher gedämpft. Es war für mich sehr schwer, die hohen Umfänge, welche für eine Langdistanz nötig sind über den Sommer aufrecht zu halten. Klar, das was ich im Winter gemacht hatte, war ja nicht weg, aber so richtig anknüpfen konnte ich nicht mehr.

Einen weiteren Dämpfer gab es dann bei den Bundesligarennen mit meinem neuen Team aus Erfurt. Hier musste ich in jedem Rennen Lehrgeld zahlen und obwohl ich die Situation objektiv einzuschätzen wusste, nagte das auch an meinem Selbstvertrauen. An dieser Stelle nochmal VIELEN DANK an das Team, was mich so super aufgenommen und weiter motiviert hat!

Archivbild IRONMAN 70.3 Mallorca 2015

Die soliden Ergebnisse in Leipzig, im Allgäu und in Hamburg gaben mir wieder etwas mehr Sicherheit und der Sieg beim Kyffhäuser-Marathon schraubte mein Selbstvertrauen wieder in die Höhe.

In den letzten Wochen habe ich hauptsächlich am Schwimmen gearbeitet. Hier sind nach der langen Corona-Pause wohl keine Wunder zu erwarten, aber ich denke, ich kann die 3800m in der Bucht von Alcudia sicher durchschwimmen.

Die 180km Radstrecke ist mir aus dem Training bekannt und wird mit über 2000Hm ein echter Gradmesser. Hier muss ich taktisch fahren, mich gut ernähren und nicht verleiten lassen übers Ziel hinauszuschießen. Es folgt ja schließlich noch der Marathon. Die 42km sind auf vier Runden aufgeteilt. Ich denke, das ist für die Motivation gar nicht so schlecht und die Stimmung an der Strecke ist ja sowieso immer großartig.

Archivbild IRONMAN 70.3 Mallorca 2015

Wohin die Reise geht, kann ich bei meiner ersten Langdistanz natürlich nicht sagen. Bei einem Rennen, für welches ich garantiert über 10h brauche, spielen eine Menge Faktoren eine Rolle. Ich möchte verletzungsfrei ankommen und ich denke, dann kann ich fürs Erste auch zufrieden sein. Als Belohnung wartet dann noch eine Woche Urlaub in meinem Lieblingshotel auf der Insel auf mich.

Jedenfalls habe ich MEGA Bock, freue ich mich sehr auf die neue Herausforderung und die (schmerzhafte) Erfahrung meiner ersten Langdistanz…


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Ein Kommentar

  1. Na dann Stephan, wir 4 Wittig’s ‍‍‍wünschen dir viel Erfolg lass das Rennen ruhig beginnen und nach hinten raus Vollgas.
    Du weißt das du viele Monate hart Trainiert hast nur für dieses eine Rennen nun runde dieses ohne Zwischenfälle ab.
    Wir drücken dir die Daumen.

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