9. Platz von 172 beim Cross-Triathlon in Friedrichroda macht Lust auf mehr !

Mit gemischten Gefühlen habe ich mich heute Morgen auf dem Weg nach Friedrichroda (Thüringen) zur 10. Auflage des sehr populären Cross-Triathlon gemacht, einerseits wusste ich nicht wie die Streckenverhältnisse nach dem heftigen Regen in den letzten Tagen sein würden, andererseits hatte ich nach dem Trainingslager beim AC Germania Artern und dem Hämmellauf am Freitag doch recht schwere Beine und noch dazu bin ich dieses Jahr fast nur Rennrad gefahren, Offroad ist schließlich nochmals etwas härter.

Vor dem Rennen in Friedrichroda

Nachdem ich die Startunterlagen abgeholt hatte, ging ich zu meinen Startslot und bereitete alles vor, anschließend hab ich mich 5km eingefahren und 2,5km eingelaufen. Der Wettkampf wurde nicht in der olympischen- sondern in der Sprintdistanz (400/23/6) ausgetragen, was mir im Moment sicher zu Gute kommt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl (172) wurde der Wettkampf mit unterschiedlichen Startzeiten gestartet, im 20-Sekundentakt ging es im Schwimmbecken los. Deshalb ging es das gesamte Rennen nur gegen die Uhr und nicht 1 zu 1 gegen die anderen Athleten.

Mein Schwimmstart erfolgte eine Stunde nach dem ersten Starter, der Platz im Becken kam mir zugute und ich war für meine Verhältnisse doch recht schnell, eingeplant waren hier um die 10 Minuten, aus dem Becken bin ich dann nach 8:28min gekommen. Der anschließende Wechsel aufs Rad ging sehr schnell, hier macht sich eindeutig das Wechseltraining/Übung bemerkbar.

Die Radstrecke begann erst mal mit einem 5km langen Aufstieg, der Nasse Boden tat dann sein Übriges und der Schnitt war nicht besonders hoch, der weitere Streckenverlauf war aber absolut machbar und auf den langen Kammwegen und natürlich den Abfahrten konnte ich meinen Schnitt dann noch auf 24,67km/h anheben. Nach 55:56min. ging es wieder in die Wechselzone und zu meiner Paradedisziplin – dem Laufen.

Zieleinlauf beim Cross-Triathlon in Friedrichroda

Nach einem erneut schnellen Wechsel kam ich schnell zu einem Anstieg der den Namen Anstieg wirklich verdient, einige mussten hier gehen, ich biss mich mit einem 8min./km Schnitt durch in der Hoffnung das er endlich vorbei ist. Nach ca. 300m war es dann auch soweit und es ging auf einem Kammweg weiter, wo ich richtig Tempo aufnehmen konnte, teilweise ging es hier mit 3:30min/km vorwärts :-). Auf dem letzten km wusste ich, dass es eine gute Zeit werden würde und ich gab nochmal alles um dann den Einlauf im gut besetzten Waldstadion zu genießen. Mit 25:20min hatte ich die viertbeste Laufzeit im gesamten Feld.

Die Gesamtzeit betrug 01:29:44h und ich konnte mir schon denken das es für die Top 10 gereicht hatte. Zur Siegerehrung gab‘s dann die Gewissheit, Platz 9 (Overall) und Platz 6 (Agegroup) und ich war über mein bisher bestes Triathlon-Ergebnis mehr als erfreut. Mein Sportfreund Karsten Täschner zeigte eine Woche vor dem IronMan Frankfurt auch eine Spitzenleistung und finishte diesen anspruchsvollen Triathlon auf dem 5. Platz und gewann in der Agegroup die Bronzemedaille. Glückwunsch!

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